Peru: Hunger ist vermeidbar

Die Provinz Espinar gehört zu den ärmsten Regionen des Landes. Der größte Teil der überwiegend indianischen Bevölkerung betreibt eine kleinbäuerliche Landwirtschaft, die in erster Linie der Selbstversorgung dient. Die Erträge aus der harten Arbeit sind karg. Das liegt zum Teil an den extremen klimatischen und topographischen Bedingungen, häufig ist es aber auch nur das fehlende Wissen von ökonomisch und ökologisch angemessenen Methoden der Land- und Viehwirtschaft, das für eine Armut verantwortlich ist. Dies bedeutet für viele Familien immer wiederkehrende Perioden von Unter- und Fehlernährung.

Um dem entgegen zu wirken, hat die Prälatur Sicuani mit finanzieller Unterstützung von MISEREOR ein Ausbildungszentrum für Kleinbauern gegründet. Es soll durch Fortbildungsmaßnahmen und Förderung einer umweltschonenden Landwirtschaft die Lebenssituation der Kleinbauern in der Provinz Espinar verbessern.

Erste Erfolge sind schon sichtbar und zeigen, dass das Andenhochland seiner Bevölkerung genügend Möglichkeiten für eine ausreichende und gesunde Ernährung bietet. Man muss nur wissen, wie man sie dauerhaft nutzen kann.